Das feuchtwarme Verfahren des römischen Dampfbades ist uralt. In Form von Dampf-Duschkabinen findet es auch im privaten Bad Platz.
Dampf-Duschen sind vorgefertigte, geschlossene Kabinen, die meist frei aufgestellt werden können. Für den Anschluss im Bad- oder Wellnessbereich ist ein Wasseranschluss, ein Ablauf und ein 230 V-Anschluss erforderlich. Der Vorteil dieser Kombikabinen besteht darin, dass man sich nach dem Dampfbad, ohne die Kabine wechseln zu müssen, gleich abduschen kann. Neben den Armaturen fürs normale Duschen bieten die Dampf-Duschen meist auch noch spezielle Massagedüsen. Damit man das Dampfbad so richtig genießen kann verfügen die Kabinen über Sitze.
Was bewirkt eine Dampfdusche?
Das Dampfbad gehört zu den wechselwarmen Bädern. Der Körper wird während des Badeablaufs mehrfach (zwei- bis dreimal) überwärmt und dann - ganz wichtig - wieder abgekühlt. Der Dampfraum ist durch ein angenehm feuchtwarmes Klima geprägt. Die genaue Temperaturregelung ist äußerst wichtig. Temperaturen von unter 40°C werden als zu kalt, von über 45°C schnell als zu heiß und belastend empfunden. Durch die Wärme erhöht sich die Reaktionsgeschwindigkeit der Enzyme und damit auch der Zellstoffwechsel. Die Blutgefäße erweitern sich, die Durchblutung wird gefördert. Dies führt zu erhöhter Sauerstoffzufuhr. Die Haut profitiert vom microfeinen Dampfnebel, die Poren öffnen sich, die Haut wird reingespült. Die Feuchtigkeit wirkt sich zudem entspannend auf Nasenschleimhäute, Bronchien und Lungen aus. Darüber hinaus sind Atemtherapien mit Duftstoffen möglich.
(Quelle: Schwimmbad & Sauna 7/8 2003)
Für die private Nutzung bieten wir Dampf-Duschen der Firma Dusar an. Details gibt es unter www.dampfdusche.de.
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